Das Landgericht hat über die bereits genannten Aufgaben hinaus noch weitere Aufgaben, die nachfolgend aufgeführt sind.

 

Verwaltungsaufgaben

Das Landgericht Düsseldorf nimmt neben den Aufgaben in der Rechtsprechung eine Vielzahl von Verwaltungsaufgaben wahr. Durch Anklicken der nachfolgenden Links erhalten Sie eine Übersicht über die wichtigsten Verwaltungsaufgaben.

 
Gnadenstelle

Das Verfahren der Gnadenstelle bei dem Landgericht Düsseldorf richtet sich nach den Bestimmungen der Gnadenordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Gnadenstelle ist – soweit nicht im Gesetz besondere Verfahren vorgesehen sind – nach rechtskräftig gewordenen Strafurteilen für Anliegen und Anträge zuständig, die das abgeschlossene Verfahren betreffen. Gnadenverfahren werden sowohl auf Antrag von Verurteilten, als auch auf Anregung von dritten Personen oder Einrichtungen bzw. auch von Amts wegen eingeleitet, sofern sich Anhaltspunkte für eine Tätigkeit der Gnadenstelle ergeben.

Zur Aufhebung bzw. Abänderung von Urteilen ist die Gnadenstelle nicht befugt. Jedoch kann sie in besonders gelagerten Einzelfällen die Rechtsfolgen einer strafrechtlichen Entscheidung ganz oder teilweise zur Bewährung aussetzen sowie Strafen oder sonstige Rechtsfolgen nach einer erfolgreich verlaufenen Bewährungszeit erlassen.

Ist ein Gnadenverfahren eingeleitet, führt die Gnadenstelle die erforderlichen Ermittlungen durch. In diesem Rahmen werden unter anderem Akten beigezogen und ausgewertet sowie die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Verurteilten überprüft. Am Ende dieser Ermittlungen steht die Entscheidung, ob ein Gnadenerweis erteilt werden kann oder abgelehnt werden muss.

 
Ambulanter Sozialer Dienst

Der ambulante Soziale Dienst (aSD) umfasst die Fachbereiche Bewährungshilfe, Führungsaufsicht und Gerichtshilfe.

Bei den dort tätigen Fachkräften handelt es sich um Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen mit Diplom oder dem Bachelor of Arts, die im gehobenen Sozialdienst der Justiz tätig sind.

Die Klienten des aSD sind größtenteils straffällig gewordene Menschen mit vielfältigen Problemlagen wie Arbeitslosigkeit, Überschuldung, Sucht, sozialer Desintegration oder verringerter sozialer Kompetenz.

Die Arbeit mit Opfern von Straftaten und deren Beratung ist ebenso ein Bestandteil des Berufsalltags.

Entsprechend der unterschiedlichen Aufträge findet Beratung, Betreuung und auch Kontrolle der jeweiligen Lebenssituationen der betroffenen Menschen statt. Die Bandbreite der Kontaktangebote reicht hierbei von Gesprächskontakten in der Dienststelle, über Hausbesuche, Besuche in der Justizvollzugsanstalt oder Therapieeinrichtungen.

Die folgenden Seiten bieten einen kleinen Überblick über die verschiedenen Fachbereiche. Weiterführende Informationen zum ambulanten Sozialen Dienst finden Sie beim Bürgerservice des Justizportals des Landes Nordrhein-Westfalen unter: https://www.justiz.nrw/Gerichte_Behoerden/ordentliche_gerichte/Strafgericht/dienste/index.php

 

Informationen zur Zeugenbetreuung, die auch an den aSD angegliedert ist, finden Sie unter http://www.lg-duesseldorf.nrw.de/infos/zeugen/index.php

 

Bewährungshilfe
Hier finden Sie Informationen zum Fachbereich Bewährungshilfe

Führungsaufsicht
Hier finden Sie Informationen zum Fachbereich Führungsaufsicht

Gerichtshilfe 
Hier finden Sie Informationen zum Fachbereicht Gerichtshilfe

Dienststellen
Hier finden Sie Informationen zu den zwei angegliederten Dienststellen in Langenfeld und Neuss

Weitere Angebote
Hier finden Sie Informationen über weitere Angebot, die von den Fachkräften des aSD durchgeführt werden