2018 ist Düsseldorf wieder dabei. In den Schwurgerichtssaal hat das Landgericht vier bekannte Autorinnen und Autoren aus der Region eingeladen.
Der Eintritt ist frei, aber der Spendenhut ist ein Angebot, das man angesichts der anwesenden kriminellen Energie nicht ablehnen sollte. Hutgeld und Überschüsse aus Bucherwerb und Getränkeverkauf gehen an das Frauenhaus Düsseldorf, das Zuflucht und Unterkunft für körperlich und seelisch bedrohte Frauen und deren Kinder bietet.
Begrüßung: Dr. Bernd Scheiff, Präsident des Landgerichts
Vorstellung des Frauenhauses: Frau Timpe-Rottwilm

Die Krimi-AutorInnen des Abends

Horst Eckert liest aus „DER PREIS DES TODES“

Horst Eckert, 1959 in Bayern geboren, lebt seit über 30 Jahren in Düsseldorf. Er studierte Politische Wissenschaft und arbeitete 15 Jahre als Fernsehjournalist. 1995 erschien sein Debüt "Annas Erbe". Seine Romane gelten als "im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit" (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt und preisgekrönt. Zuletzt erschien "Der Preis des Todes" bei Wunderlich, ein Thriller um eine Talkshowmoderatorin, die den Mord an ihrem Freund, einem Staatssekretär, der in einen Skandal verwickelt war, aufklärt.

www.horsteckert.de. 

Jürgen Kasten liest aus „Schmutziger Tod“

Jürgen Kasten ist ehemaliger Kriminalbeamter und schreibt seit 10 Jahren öffentlich Kurzgeschichten, ist Mitautor eines Kulturmagazins und hat bisher vier Kriminalromane im Bergischen Verlag veröffentlicht. Ein fünfter erscheint im Frühjahr 2019 bei Gmeiner. „Schmutziger Tod“, eine Mischung aus Fakten und Fiktion, behandelt die Seveso-Katastrophe von 1976, die bis in die Jetztzeit weitergesponnen wird. Der Ermittler Murat Cenk wird dabei mit seiner neuen Polizeipräsidentin konfrontiert. Sie ist die Ex-Frau eines Düsseldorfer Abfallentsorgers.

Sibyl Quinke liest aus „Tod in der Klingenfabrik“

Sibyl Quinke ist promovierte Apothekerin einer eigenen Art: Sie vergiftet leidenschaftlich gerne ihre Opfer und dokumentiert das in ihren Regionalkrimis. Die heutige Leiche war ein Schwerenöter, der auch immer für Ärger gut war. Kaum einer weint ihm eine Träne nach. Aber reichen seine Querschläger als Mordmotiv aus? Das Ende ist überraschend. Die gebürtige Freiburgerin lebt in Wuppertal und hat bisher fünf Kriminalromane veröffentlicht, zurzeit schreibt sie an ihrem achten Fall. 2016 erhielt sie das Stipendium Tatort Töwerland.
www.sibylquinke.de

 Klaus Stickelbroeck liest aus „Haken Dran“

Klaus Stickelbroeck wohnt in Kerken und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Er ist Mitglied der Krimi-Cops, die bisher sechs Romane veröffentlicht haben. 2007 startete er im KBV-Verlag eine Serie um den Privatdetek­tiv Hartmann. 2011 wurde der Roman „Fischfutter“ für den Friedrich-Glauser Preis nominiert. Zuletzt erschien 2016 mit „Blindgänger“ der sechste Band der Reihe.

Im Oktober 2017 erschien sein zweiter Krimisammelband „Haken Dran“ mit turbulent witzig-spannenden Kurzkrimis mit und ohne Privatdetektiv Hartmann.

www.klausstickelbroeck.de